Café Reichard


Caféhäuser gibt es in Köln bereits seit der Zeit, als Napoleon Bonaparte 1794 in die Domstadt einmarschierte. Zu Anfang des 19. Jahrhunderts etablierte sich die Hohe Straße immer mehr als Kölns elegante Einkaufsmeile, in der man flanieren und schöne Dinge kaufen konnte.
Dort trank man ein Kännchen Mocca mit einem Likörchen, verzehrte Kaffee und Kuchen, natürlich auch, um zu sehen und gesehen zu werden. Hier gründete Georg Reichard am 9. November 1855 unter der Adresse Hohe Straße 154 sein Café.
1905 zog das Café Reichard unter seinem damaligem Betreiber, Konditormeister Rienemann, in das Haus Unter Fettenhennen 11, zu Füßen der mächtigen Dom türme, um.
Im Jahr 1966 erwarb der WDR das Gebäude und ließ es nach den Plänen des Architekten Professor Friedrich Wilhelm Kraemer nahezu originalgetreu im neu gotischen Stil wiederherstellen. Komplettiert wurde das Café durch den Anbau des Glaspavillons im Jahr 1986 und gehört seitdem zu einem der schönsten Caféhäuser Europas.
Mit nunmehr 400 Plätzen innen und 400 Plätzen auf der wunderschönen Terrasse mit einzigartigem Domblick betreibt seit über 30 Jahren die Familie Betz das Café Reichard. Hier ist der Gast König und wird in einem eindrucksvollen Ambiente mit dem Besten, was Confiserie und Küche zu bieten haben, verwöhnt.



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